Maria Montessori & Fotografie

Meine Geschichte mit der Montessori Pädagogik begann bereits in meinem eigenen Kindergarten. Ich liebte das Mischen von Farben, das Sinnesmaterial und die Übungen des täglichen Lebens. Ich erinnere mich jetzt noch an die intensiven Auseinandersetzungen mit den Materialien und merke, wie tief sich diese Erfahrungen in mir verankert haben und wie wertvoll die konzentrierte Arbeit eines Kindes tatsächlich ist. Mit meinen eigenen Kindern hat Maria Montessoris Pädagogik glücklicherweise wieder einen Weg in mein Leben gefunden. Ich bemerkte, wie erfüllt meine Kinder sind, wenn ich sie in ihrer Selbsttätigkeit und Selbstbestimmtheit unterstütze und wie wichtig es ist, ihnen für alles genügend Zeit und Vertrauen zu schenken. Tief berührt von den Beobachtungen bei meinem ersten Kind, machte ich eine Diplomausbildung zur Montessori Pädagogin und sie bestätigte mein Tun noch mehr. Es erfüllte mich mit großer Freude, dadurch noch mehr Hintergründe und Möglichkeiten der Umsetzung zu kennen und anwenden zu können. Vor einiger Zeit kam mir eine Idee, nämlich meine beiden Berufsrichtungen zu kombinieren und meine Liebe zur Raumfotografie sowie zum Montessori Material und der dazugehörigen Klarheit, zu verbinden und Montessori-Einrichtungen zu fotografieren. Was biete ich also genau an? Ich fotografiere die Räumlichkeiten, das Team, die PädagogInnen, die LehrerInnen, Seminare, Materialien und natürlich den Ablauf in einem Kinderhaus oder in einer Montessori Schule, ohne dabei am Geschehen teilzunehmen, ich spiele sozusagen Mäuschen. Das ungestörte, konzentrierte Arbeiten der Kinder und die Atmosphäre möchte ich achtsam und zurückhaltend mit meiner Kamera einfangen.